27. Dezember 2020

Unser Hygienekonzept in der Pandemie

Durch unser detailliertes Hygienekonzept ermöglichen wir Ihnen einen sicheren Praxisbesuch während der Corona-Pandemie...

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10. Mai 2021

Impfberatung in meiner Praxis

Bislang war es Privatärzten leider nicht möglich, ihre Patientinnen und Patienten gegen Covid zu impfen, da sie keinen Impfstoff erhalten konnten. Die „Allgemeinverfügung zur Sicherstellung der flächendeckenden Verteilung von Impfstoffen gegen COVID-19 an Arztpraxen“ vom 31. März 2021 hat die Abgabe von Impfstoff an Privatärzte ausdrücklich untersagt: „Apotheken geben auf Bestellung Impfstoff gegen COVID-19 ausschließlich an die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Arztpraxen ab, die sie mit Praxisbedarf versorgen.“

In Gesprächen auf der Bundesebene zeichnet sich nun eine Lösung ab: der Privatärztliche Bundesverband (https://www.pbv-aerzte.de/) soll bundesweit und zentral Verteilung des Impfstoffes an Privatärztinnen und Privatärzte organisieren.

Damit wird auch meiner Praxis die Möglichkeit gegeben, bald unsere Patienten bei Interesse zu impfen.

Gleichzeitig nimmt das Impftempo in Deutschland zu. Vor einer erwünschten Impfung sollte Ihnen alles Wissenswerte zu Ihrem bevorstehenden Impftermin bekannt sein:

Wirksamkeit der Impfstoffe, potenzielle Nebenwirkungen und was es vor und nach der Impfung zu beachten gilt. Je nach Informationsbedarf können Sie individuell während eines virtuellen Arztgesprächs im Rahmen unserer Videosprechstunde Antworten auf verschiedene Fragen erhalten. Bitte informieren Sie sich in den nächsten Tagen auf meiner Webseite über unser Angebot zur Impfberatung in unserer Videosprechstunde und eines anschließenden Impftermins.

Foto: Tim Reckmann/pixelio.de

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3. Mai 2021

Yoga gegen Rückenschmerzen

Bei chronischen Rückenschmerzen empfehle ich, die medikamentöse Therapie durch nicht-medikamentöse Maßnahmen zu ergänzen.

Eine Studie konnte zeigen, dass Yoga ebenso wie die Physiotherapie nachweisbar und effizient chronische Rückenschmerzen lindert. Eine Kombination aus Yoga, Physiotherapie und hinreichender persönlicher Aufklärung scheint dabei noch wirksamer zu sein als eines der drei Verfahren allein.

Deshalb empfehle ich zur Ergänzung unseres Praxiskonzeptes neben individueller Analyse, einer nicht-medikamentösen Schmerztherapie und zielgerichtetem Eigentraining unser Orthinform-Portal. Hier bekommen Sie jede Woche eine neue geeignete Yogaübung kompetent vermittelt.

Foto: Kari Shea/Unsplash

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25. April 2021

Kreuzbandriss – das Gehirn passt sich an

Untersuchungen der Universität Paderborn zeigen, dass es nach Verletzungen des Kreuzbandes zu veränderten Hirnfunktionen kommt. Diese könnten bei Betroffenen trotz gelungener Operation für weitere Schmerzen und Funktions-Defizite verantwortlich sein.

Bei der Erforschung von Hirnfunktionen bei Patienten nach Kreuzband-Operationen wurden Schwierigkeiten festgestellt, die gewohnte Stabilität im Kniegelenk zu erreichen. Infolge verminderter Gleichgewichtsfähigkeit und Haltungskontrolle steigt dabei auch nach Abschluss der Rehabilitation das zukünftige Verletzungsrisiko des Kniegelenks.

Veränderte Hirnprozesse für Wahrnehmung und Verarbeitung bestimmter Reize sind demnach für die Steuerung von Bewegungen zuständig. Während bisher überwiegend die Muskelfunktion (Kraft, Bewegungskontrolle etc.) als wesentliche Trainingsziele nach Kreuzbandoperationen galten, gewinnen jetzt offenbar Mechanismen der Gleichgewichtskontrolle für die Rehabilitation an vornehmlichem Interesse.

Bei der Überprüfung der Gleichgewichtsfähigkeit unterschiedlicher Sportler des Breiten- und auch des Leistungssports wurden bei der Messung unterschiedlicher Bewegungsparameter gleichzeitig Hirnströme untersucht.

Die ersten Ergebnisse solcher Untersuchungen deuten darauf hin, dass „Kreuzband-Patienten“ möglicherweise vermehrt optische und körperliche Wahrnehmung benutzen, um so verletzungsbedingte Veränderungen im Kniegelenk auszugleichen.

Einfach ausgedrückt: Das Gehirn passt sich der verletzungsbedingten Veränderung des Kniegelenkes an. Weitere Studien zur Überprüfung der Ergebnisse sollen folgen.

Foto: Jesse Orrico/Unsplash

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21. Februar 2021

Moderne funktionelle Diagnostik

Akute Beschwerden können in der Orthopädie durchaus häufig mittels ausschließlich symptomatischer Therapien erfolgreich beseitigt werden.

Wiederkehrende oder chronische Beschwerden bedürfen zur erfolgreichen Therapie hingegen einer sorgfältigen diagnostischen Abklärung, um in der Ursache behandelt zu werden. Sei es, dass es sich um organische Gewebsschäden (z.B. Bandscheibenvorfall, Arthrose, Sehnenruptur etc.) oder um „funktionelle“ Spannungs-, Bewegungs- oder Haltungsstörungen handelt.

Die bildgebende Diagnostik hat bei der Aufdeckung von Gewebsschäden an Wirbelsäule und Gelenken in den letzten Jahrzehnten durch erheblichen technischen Fortschritt beim digitalisierten Röntgen und in der Tomographie (CT, MRT) große Erfolge erzielt.

Allerdings werden solche oftmals ungerechtfertigt als schmerzverantwortlich gehaltenen Bildbefunde für operative und kostenaufwendige Therapieentscheidungen herangezogen. Als allenfalls beschwerde-begünstigende Veränderungen werden sie jedoch häufig erst durch maßgebliche Fehl- und Überlastung von umgebenden Sehnen und Muskeln symptomatisch. Die Folge der Fehleinschätzung resultierender „funktioneller“ und „projezierter“ Beschwerden sind ausbleibende Therapieerfolge und weitere Chronifizierung.

Aus diesem Grund hat der Nachweis, die Einordnung und Behandlung von muskulären Spannungs- und Gelenkfunktionsstörungen sowie Fehlhaltungen seit jeher als wichtige Ergänzung herkömmlicher bildgebender Diagnostik in meiner Praxis besondere Aufmerksamkeit erhalten.

Notwendigkeit und Angemessenheit in Diagnostik, Therapie und Rehabilitation basieren dabei entsprechend der Nationalen Versorgungs-Leitlinie[1] auf dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis (beste verfügbare Evidenz) und der Praxis.


[1] Programm für Nationale Versorgungs-Leitlinien, Träger: Bundesärztekammer Kassenärztliche Bundesvereinigung Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, 2. Auflage, 2017 Version 1 AWMF-Register:Nr.: nvl-007

Foto: Antoine Jerji

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10. Februar 2021

Sitzen und Stehen sind schlecht

Gehen und Liegen sind gut!

Hohlkreuz oder runder Rücken – was entlastet die Wirbelsäule?
Sitzen und Stehen bedeuten eine rückenbelastende Haltung. Allein anhaltendes Stehen kann zur Hohlkreuzhaltung mit übermäßiger Belastung der unteren Lendenbandscheiben führen. Platte Füße und/oder in den Kniegelenken allzu sehr gestreckte Beine begünstigen, dass die kleinen Wirbelgelenke dabei ineinander gestaucht werden.

Im Versuch, der rückenbelastenden Hohlkreuzhaltung im Stehen zu entgehen, empfinden viele Menschen das Sitzen vergleichsweise als wohltuend und rückenentspannend. Stattdessen verstärkt sich die Belastung der Bandscheiben in leicht gebeugter Sitzhaltung tatsächlich auf das Doppelte.

Was vermeintlich gut tut, erreicht auf Dauer somit eine Schädigung des Rückens. Damit ist die gebeugte Sitzhaltung, wie wir sie beim Autofahren, mit übereinander-geschlagenen Beinen oder - in extremerer Form - im abendlichen ‚Strecksitz‘ mit hochgelegten Beinen vor dem Fernseher einnehmen, mitunter ebenso schädlich. Entgegengesetzt zur belastenden Hohkreuzhaltung im Stehen gerät die meistens bereits verspannte und verkürzte untere Rückenstreckmuskulatur durch die in Beugung nach hinten gekippte Beckenhaltung zusätzlich in eine anhaltend passive Dehnung. Erst unter der Anspannung dieser Muskulatur beim anschließenden Versuch der Aufrichtung in den aufrechten Sitz oder den Stand bekommen wir ihre vorausgegangene allzu lange Dehnung und Schwächung umso schmerzhafter zu spüren. Damit ist die Hohlkreuzhaltung im Stehen für den Rücken ebenso schädlich wie die gebeugte Sitzhaltung. Allein das aufgerichtete Sitzen mit nach vorn gekipptem Becken und abschüssig gehaltenen Oberschenkeln führt zu einer rückenentlastenden Haltung, bei der die dabei eingenommene Hüftbeugung gleichzeitig ebenso vor einer übermäßigen Hohlkreuzhaltung bewahrt, wie der in den Knien aktiv leicht gebeugte Stand.

Foto: christina-wocintechchat/Unsplash

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31. Januar 2021

Moderne Analyse zur Sturzprophylaxe

Die Gefahr zu stürzen wächst mit zunehmendem Alter immer weiter an. Fast bei einem Drittel der über 65-Jährigen und bei der Hälfte der über 80-Jährigen kommtes jährlich mindestens einmal zu einem Sturz. Dabei gehen Stürze im Alter mit einer erhöhten Knochenbruchgefährdung, Isolation und dem Verlust von Selbständigkeit einher.

Um das individuelle Sturzrisiko gefährdeter Patienten zu reduzieren, haben wir in meiner Praxis ein Ganglabor installiert, mit dem wir anhand einer 10-minütigen computer-gestützten Testung komplexe Gangbewegungen analysieren. Anhand medizinischer Normkurven lassen sich Maßnahmen zur Beseitigung möglicher Gangstörungen entwickeln und Veränderungen der individuellen Mobilitätsentwicklung kontrollieren.

Unsere Patienten profitieren davon, indem wir das Sturzrisiko zeitsparend und objektiv erfassen und unmittelbar zielgerichtete und leitliniengerechte Präventionsmaßnahmen einleiten können.Darüber hinaus nutzen wir das System gleichermaßen, um den postoperativen Rehabilitations-verlauf z.B. nach Hüft- und Knie-TEP-Versorgungen postoperativ zu analysieren und zu begleiten und nach Sportverletzung im anschließenden Trainingsaufbau zu beraten. Neben der Ergebniskontrolle einer Physiotherapie lässt sich z.B. auch der Erfolg eigenen Trainings mittels objektiven Feedbacks steuern, um es selbstständig und angeleitet durchführen zu können.

Foto: Pixabay

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22. Januar 2021

Jetzt Rücken und Immunabwehr stärken!

Für viele war und ist die Corona-Pandemie purer Stress, der auch über die Feiertage keine Pause gemacht hat: Verunsicherung, gesundheitliche Sorgen, wirtschaftliche Existenzängste und auch soziale Isolation prägen den Alltag.

Dauerhafter Stress kann allerdings zusätzlich die Immunabwehr schwächen und so als möglicher Verstärker für Infekte zurückwirken. Ins Positive gewendet heißt das, wer dem Stress gezielt entgegenwirkt, kann seine Abwehrkräfte stärken – nicht nur, aber gerade auch in der freien Zeit.

Stress bedingte Hormonausschüttungen haben vielfältige Auswirkungen auf den ganzen Körper. Ärger am Arbeitsplatz kann ebenso als Auslöser fungieren wie Stress mit dem Partner, eine chronische Krankheit oder – wie jetzt gerade während der Pandemie – ein anhaltendes Gefühl von Unsicherheit und Angst. Ebenso wie Nerven- und Blutgefäßsystem beeinflusst der Alarmruf unseres Körpers auch die Funktion der Immunzellen. So können Stresshormone wie das körpereigene Cortisol z.B. auch die Barrierefunktion der Haut und der Schleimhäute stören, sodass insbesondere Viren wie SARS-CoV-2 leichter über die Atemwege eindringen können.

Wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass Stressoren wie ein niedriges Einkommen oder Arbeitslosigkeit, Partnerlosigkeit, mangelhafte Ernährung oder beengte Wohnverhältnisse hier eine negative Rolle spielen. Manche dieser Belastungen kommen auch in meiner Sprechstunde regelmäßig zur Sprache.

Hinzu kommt die Tatsache, dass übliche Reha-Maßnahmen wie zum Beispiel bei Rückenschmerzen derzeit ausgesetzt sind, auch ambulante Reha-Maßnahmen vielerorts nicht mehr durchgeführt werden und Sportgruppen zur Zeit pausieren müssen.  Dies sollte gerade jetzt in der Isolation der Pandemie nicht dazu führen, dass das wöchentliche Training weiterhin unterbleibt.

Während chronischer Stress die Infektanfälligkeit erhöht, kann akuter, nur kurz anhaltender Stress allerdings hingegen genau das Gegenteil bewirken. Dies gilt es sich auf vielfältige Weise zunutze zu machen; als „Stress“ gilt hier nämlich auch gemäßigter Sport wie Fahrradfahren, Gymnastik oder Spazierengehen.

Auf diese Weise kann vor allem eine gezielte, kurzfristige Aktivierung der Stressantwort mittels zielgerichteten eigenständigen Trainings für Rücken und Gelenke ebenso physisch wie psychisch gesundheitsfördernd sein.

Ich berate Sie hierzu gerne!

Foto: Pixabay

Foto: Genessa Panainte/Unsplash

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16. Januar 2021

Podoskopie – aktivierte Fußmuskelfunktion

Die Körperhaltung ist das Ergebnis eines koordinierten Zusammenspiels von Körpergefühl, Muskelaktivität, augenblicklichen optischen Eindrücken und Gleichgewichtsempfinden. Die Tast- und Greiffunktion des Fußes bilden dabei die funktionelle Basis der Körperhaltung und der Bewegung. Die Muskeln des Fußgewölbes lösen reflektorische Spannungsreaktionen der Bein- und Rumpfmuskulatur aus. Durch das aktive Anspannen der kurzen und langen Fußmuskeln werden skelettale Veränderungen wie die Anhebung der Fußgewölbe, Korrektur der Fußhaltung, Stabilisierung des Sprunggelenkes, Geraderichtung der Beinachsen, Änderung der Beckenstellung und das Gesamtlot beeinflusst.

Mittels visueller Erfassung der Fußform lassen sich Fußschwächen und Halteanomalien erfassen. Änderungen der Körperhaltung durch sensomotorische Einflüsse können objektiv bestimmt und analysiert werden. Dies gibt Hinweise auf die Wirksamkeit von sensomotorischen Einlagen.

Foto: Jan Romero/Unsplash

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8. Januar 2021

Strahlungsfreier Rückenscanner

Mittels eines strahlungsfreien Rückenscanners (Spine-Check) lassen sich Grundhaltung, Rumpfbeweglichkeit und Haltungsstabilität als wichtigste Funktionsbeschreibungen der Wirbelsäule in einer 2-5-minütigen Untersuchung erfassen. Auf diese Weise lassen sich Blockierungen, Instabilitäten und Ausgleichsbewegungen aufdecken, um die funktionelle Therapie oder unsere Trainingspläne individuell anzupassen.

Das Verfahren eignet sich sowohl zur Abklärung schmerzverantwortlicher Funktionsstörungen als auch präventiv, um frühzeitig Probleme und Schwachstellen aufgrund von Fehlhaltung oder -Belastung zu erkennen, bevor Beschwerden chronisch werden. Deswegen wird der Rückenscan in unserer Praxis im Falle von wirbelsäulenbezogenen Beschwerden sowohl bei Sportler:innen als auch bei vorwiegend sitzend tätigen Büroarbeiter:innen aller Fitness- und Altersklassen angewendet.

Die wichtigste Grundvoraussetzung für eine anschließend befriedigende Erfolgskontrolle bleibt allerdings die Bereitschaft, basierend auf den Ergebnissen langfristig regelmäßig und eigenverantwortlich am therapeutischen Erfolg für einen starken Rücken mitzuarbeiten.

Fotos: Janinne Schmid (Academy)

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4. Dezember 2020

Ich übernehme Verantwortung

  • Ich liebe meine Tätigkeit, arbeite frei und unabhängig – im Bewusstsein für eine besondere Verantwortung für meine Patient:innen.
  • Ich trage das volle Risiko meiner wirtschaftlichen Existenz und akzeptiere daher weder sachfremde Zwänge noch sonstige Einflussnahme Dritter.
  • Ich treffe meine Therapieentscheidung nach bestem Wissen und Gewissen, angepasst an die Erfordernisse jedes Einzelfalles.
  • Ich bin ausschließlich dem Wohl meiner Patient:innen verpflichtet, in dem Bewusstsein, dass dabei Vertrauen und Leistung untrennbar miteinander verknüpft sind.
  • Ich arbeite auf dem Boden der klassischen, naturwissenschaftlich ausgerichteten Heilkunde, ohne jedoch vernünftige alternativmedizinische Konzepte auszuschließen.
  • Ich bin kein Arzt für die »oberen Zehntausend«, mein medizinisches Angebot richtet sich an alle mündigen, selbstbewussten und eigenverantwortlichen Patient:innen, die den Wert ihrer Gesundheit zu schätzen wissen.
  • Ich biete Preis- und Leistungstransparenz auf allen Ebenen und mute schon aus eigenem Interesse meinen Patient:innen keine höheren Belastungen zu, als sie unter Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten tragen können.
  • Ich öffne meine Privatpraxis auch Kassenpatient:innen, die aufgrund besonderer Umstände eine zeitnahe, umfassende und individuelle Beratung wünschen.

    Foto: Antoine Jerji
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27. November 2020

Die Sprechstunde wurde entschleunigt

Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen können für Arzt und Patient:in neben allen vielbesprochenen Nachteilen durchaus auch Vorteile haben.

Sprechstundentermine im online-Terminkalender

Während die generelle Inanspruchnahme von Sprechstundenterminen abgenommen hat, können seit geraumer Zeit mehr Termine online vergeben werden. Unsere Patient:innen machen zunehmend davon Gebrauch, Ihre Termine – auch kurzfristig – zu beliebiger Tages- und Nacht-Zeit per Internet zu buchen. Damit und durch zunehmenden Emailkontakt verringert sich für die Praxismitarbeiter die Verpflichtung, während der Sprechstunde jederzeit Telefonanrufe entgegennehmen zu müssen. Die individuelle Betreuung der Patient:innen in der Praxis gewinnt damit an Zeit und Aufmerksamkeit.

Vermeidung von Wartezeiten zugunsten Sprechzeiten

Die bewusstere Gestaltung der Sprechstunde mit gänzlicher Vermeidung von Wartezeiten und Patient:in-Patient:in-Kontakten fordert größere Terminabstände. Dadurch bleibt oftmals auch noch mehr Zeit für das Gespräch. Arzt und Patient:in genießen eine zunehmende Ruhe mit genügend Raum, alle Fragen hinreichend ausführlich zu beantworten und für die aktuelle Situation die individuell optimale Therapie zu erörtern.

Videosprechstunde für engeren Arzt-Patient:innenkontakt

Das gilt auch für Termine, die zunehmend als Videosprechstunde nachgefragt werden. Hierdurch ist ein zeitnäherer Austausch in der Befundmitteilung und der Rückmeldung von Beschwerdeverläufen unter der Therapie möglich geworden. Im Falle eines ungünstigen Krankheitsverlaufs ist eine zeitnähere Korrektur des entschiedenen Therapiekonzeptes möglich.

Hausbesuch zur bestmöglichen Kontaktvermeidung

Insbesondere Risikopatient:innen versuchen im Moment den geringsten Kontakt zugunsten einer Untersuchung oder Beratung zu vermeiden. Dafür bietet sich nicht nur im Notfall der Gehunfähigkeit die Möglichkeit des Hausbesuchs. Soweit Beschwerde und Befund es zulassen, ist anlässlich eines zu vereinbarenden Besuches innerhalb von Bielefeld auch oftmals eine gewisse Therapie zuhause möglich.

Steifer Nacken statt dickem Knöchel

Während Sportunfälle in der aktuellen Sprechstunde wesentlich seltener angetroffen werden, hat der im „Homeoffice“ oftmals unzureichend gestaltete PC-Arbeitsplatz, das stundenlange Tragen von Mund-Nasemasken und die  oft zu spürende Anspannungshaltung vor allem zu vermehrten Schulternacken-, Arm- und Rückenbeschwerden geführt.

Hometraining statt Peloton

Die Frage nach hinreichend ausgleichender Bewegung im Alltag wird von Patient:innen oftmals aufgrund des Lockdowns mit dem verhinderten Besuch des Sport- oder Fitnesszentrums oder der gewohnten Gymnastikgruppe beantwortet. Deshalb haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, unsere Patient:innen anhand einer aktuellen Analyse zugunsten eines Heimtrainings zu beraten und hierfür einen individuellen und kompetenten Trainingsplan für zuhause zu erstellen.

Damit soll dafür Sorge getragen werden, dass nach erfolgreicher Beschwerdebeseitigung im Sinne der Sekundärprävention auch gleich die Ursachenbeseitigung erfolgreich angegangen werden kann.

Foto: Pixabay

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27. November 2020

Corona-Rücken und Corona-Knie

Mit der Pandemie und den dadurch bedingten Veränderungen unseres Alltags haben sich auch die Beschwerdebilder in der orthopädischen Sprechstunde gewandelt. Chronische Beschwerden, die im Lockdown hinter Infektionsangst und Zeitdruck zunehmend zurückstehen, werden zunehmend durch akute Schmerzzustände und Erkrankungen abgelöst.

Das Home-Office mit seinem mehr oder weniger ergonomischen Arbeitsplatzverhältnissen am Essenstisch, der ganztägig verwendete Mund-Naseschutz und die oftmals seelische Anspannung z.B. infolge Home-Schooling beschert dem Orthopäden eine zunehmende Fallzahl von Nacken- und Rückenschmerzen, muskuläre Verspannungen und Wirbelsäulenblockaden, Schulterarmschmerzen und Lumboischialgien.

Symptomatische Maßnahmen in Form von physikalischer und medikamentöser Schmerztherapie, Osteopathie u.ä. dienen dem kurzfristigen Ziel, Schmerzfreiheit zu erreichen. Zur Vermeidung weiterer Schädigung bedarf es allerdings nicht nur irgendwelcher sportlicher Betätigung.

Auf der Suche nach ausgleichender Bewegung sind wir gezwungen, für das gymnastisch turnerische Training anstelle des vertrauten Sportstudios in den heimischen Fitnessraum und für das Lauftraining auf den Asphalt der Straße auszuweichen. Mangels optimierter Trainingsgeräte und Laufband geraten wir dabei zunehmend in Gefahr, Fehl- und Überlastungsschäden zu erleiden. Insbesondere können Kniegelenkbeschwerden infolge von einseitigem Belastungsstreß neben knorpeliger Überforderung bis hin zu knöchernen Ermüdungsfrakturen führen.

Um solche Risiken zu vermeiden, bieten wir unseren Patient:innen eine frühzeitige bestmöglich strahlungsfreie Diagnostik und – in Zusammenarbeit mit unserem Therapeutennetzwerk – neben Bewegungs-, Haltungs-, Gang- und Laufanalysen individualisierte Trainingspläne und Beratung.

Foto: Pixabay

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