4. Oktober 2023

Überlastung von Muskel und Sehne

Muskeln und Sehnen sind elementar beteiligt, wenn wir Sport treiben wollen. Sie reagieren, bzw. heilen bei Überbeanspruchung sehr unterschiedlich.

Der Muskel hat großes Anpassungs-, Regenerations- und Heilungspotenzial. Muskeleigene Satellitenzellen sorgen dafür, dass der Muskel schnell und meist komplett wieder heilt bzw. sich bei wiederkehrenden Belastungen anpasst. Sehnen hingegen sind empfindlicher. Eine Überlastung kommt schleichend, langsam, zuerst unbemerkt – ist dann aber umso langwieriger in der Heilung, oft Wochen, manchmal Monate lang.

Andere Sportarten, anderes Risiko

Akute Muskelüberlastungen kommen bei ungewohnten Überlastungen, z.B. beim Begab-Wandern oder bei Sportarten mit Erschütterungen, vor. Sehnenüberlastungen treten eher bei repetitiven Belastungen, wie Joggen, Springen und Spielsportarten auf. Beim Radfahren und Schwimmen ist die Gefahr einer Muskel- und/oder Sehnenüberlastung eher gering.

Therapie

In der Therapie gilt: Bei der Überlastung des Muskels sind „lockere“ Trainingseinheiten empfehlenswert. Bei Sehnenverletzungen gilt es maßgeblich, die Trainingsbelastung anzupassen und unter Anleitung eine gezielte Trainingstherapie (z.B. exzentrisches Training) durchzuführen.

Quelle: Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS)

Foto: Ligamenta Wirbelsäulenzentrum  / pixelio.de 

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28. November 2022

ACP: „Autologes Conditioniertes Plasma“

Bei der ACP-Therapie handelt es sich um eine Form der Eigenbluttherapie. Dabei kommt aufbereitetes, patienteneigenes Blut zur Anwendung. Körpereigenes (autologes) Blutplasma wird durch ein besonderes Verfahren vom Rest des Blutes getrennt. Dadurch werden dessen Wirkstoffe – vor allem Blutplättchen (Thrombozyten), Wachstumsfaktoren aber auch Stammzellen – konzentriert. Es entsteht somit plättchenreiches Plasma.

Blutplättchen spielen bei der Heilung von verletztem oder entzündetem Gewebe eine besonders wichtige Rolle. Sie setzen direkt am Ort der Verletzung Wachstumsfaktoren frei. Diese Wachstumsfaktoren starten dann den Wiederaufbau des verletzten Gewebes und hemmen schmerzhafte Entzündungen. Die Anwendung von ACP als körpereigener, kortisonfreier und biologischer Wirkstoff ist besonders sicher und verträglich. Das dabei gewonnene „autologe konditionierte Plasma“ (ACP) wird in der Orthopädie und Sportmedizin vor allem zur Behandlung von Arthrosen (Gelenkknorpelschädigung), Sehnenschäden und Gelenkentzündungen, sowie akuten Sportverletzungen eingesetzt. Bei mäßiger Arthrose und bei entzündlichen Schmerzen auch bei hochgradiger Arthrose (falls z.B. kein Op Wunsch besteht) hat die Behandlung bei mittelfristiger Behandlung (5-10 lokale Behandlungen verteilt über 3 Monate) lindernde und verlaufsverbessernde Wirkung, das volle Ergebnis lässt schon einige Monate auf sich warten. An Wirbelgelenken (Facetten) der LWS gilt das analog. 



Hervorzuheben ist die Effektivität beim Einsatz an der Schulter, an Sehnen. Hier wird tatsächlich repariert und stabilisiert. Behandlung dauert zwischen 15 und 30 Minuten. Nach der Injektion kann der Patient sofort wieder seinen Alltagsaktivitäten nachgehen. Für ein bestmögliches Ergebnis sind drei bis fünf Behandlungen im Abstand von je einer Woche notwendig.

Foto: Ligamenta Wirbelsäulenzentrum  / pixelio.de 

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28. November 2022

Orthopädische Hilfsmittel – Nutzen und Nachteil

Insbesondere Sportler:innen nutzen orthopädische Hilfsmittel (Orthesen) zur Optimierung muskulärer Regeneration sowie zur Prävention überlastungsbedingter Muskelverletzungen.
Dazu gehören auch orthopädische Schuheinlagen, um bei individuell korrekter Passform Überlastungsverletzungen an Fuß, Sprunggelenk und Knie vorzubeugen.

Bei dem Ziel, über Bandagierung eine verbesserte Haltungs- und Bewegungskontrolle zu erreichen, rekrutiert das Hilfsmittel in der Umgebung von Gelenken eine vermehrte Anzahl an in den Weichteilen (z.B. Haut- und Muskelgewebe) befindlichen „Rezeptoren“ (Signalempfänger).

Demgegenüber kommt es bei der Verordnung stabilisierender, stützender oder gelenkführender Hilfsmittel darauf an, nach der Devise „so wenig wie möglich, so viel wie nötig“ eine kritische und exakt auf das körperliche Erfordernis abgestellte Auswahl zu treffen. Gleichzeitig sollte bei solchen Orthesen zum Ausgleich auf hinreichendes und kompetentes körperliches Training geachtet werden um durch Entlastung bedingtem muskulärem Abbau vorzubeugen.

Foto: Ligamenta Wirbelsäulenzentrum  / pixelio.de 

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27. November 2022

Skifahren nach Totalendoprothese

Ein Großteil der regelmäßigen Skifahrer kann auch mit einer Totalendoprothese auf gewohntem Niveau nach einer Operation ohne das Risiko wieder auf die Piste gehen. Voraussetzung scheint zu sein, dass sie noch bis zu fünf Jahre vor der Operation Skifahren waren und ein fortgeschrittenes Skifahrer-Niveau beherrscht wird.

Die Zahl an nach-zu-operierenden Endoprothesen scheint sich dabei nach entsprechenden Untersuchungen nicht signifikant von der Rate bei Nichtsportlern zu unterscheiden. Bei entsprechendem Trainingsniveau mag dies möglicherweise auch bei anderen gelenkbelastenden Sportarten wie dem Tennisspiel gelten.

Demnach sollte jeder operierte Patient kritisch darüber urteilen, wieweit eigener Trainingszustand und bisher erworbene sportliche Routine für den Wiedereinstieg in den Sport gegeben sind.

Foto: Ligamenta Wirbelsäulenzentrum  / pixelio.de 

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6. April 2021

Kniegelenkarthrose bei Profifußballspielern

Die Frage, ob Profifußballer mit oder auch ohne jegliche maßgebliche Gelenkverletzung ein erhöhtes Risiko für das Auftreten einer Kniegelenkarthrose haben, wurde wissenschaftlich untersucht.

Aufgrund der besonderen Laufleistung mit häufigem „stop and go“ ist der Kniegelenkknorpel während des Fußballspiels beim raschen Richtungswechsel und beim Umdribbeln des Gegenspielers einer außergewöhnlichen Belastung ausgesetzt. Hinzu kommt ein in Form von Kreuzband-, Meniskusriss oder Knochenbruch erhöhtes Verletzungsrisiko. Entgegen sonstigen Kleinstverletzungen in Form von Prellungen oder Verrenkungen führen solche Verletzungen oftmals nachträglich zur Entwicklung einer Arthrose.

Anhand der Auswertung einer größeren Zahl von wissenschaftlichen Arbeiten zeigte sich bei männlichen Sportlern ein deutlicher Zusammenhang zwischen Fußballspielen und der Entstehung einer „Gonarthrose“.  Danach ist das Arthroserisiko bei männlichen Fußballspielern im Vergleich zur männlichen Allgemeinbevölkerung um das 2,3- bis 4-fache erhöht. Dies gilt vor allem für Fußballspieler mit o.g. größeren Gelenkverletzungen.

Bei Arthrosen des Kniegelenkes handelt es sich um die häufigste Arthroseform, gefolgt von Sprunggelenk, Hüftgelenk und Wirbelsäule, mit der Konsequenz einer schlechteren Lebensqualität.

(Quelle: deutsches Ärzteblatt, Jg. 118, Heft 4, 29.01.2021)

Foto: Omar Ram/Unsplash

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27. November 2020

Corona-Rücken und Corona-Knie

Mit der Pandemie und den dadurch bedingten Veränderungen unseres Alltags haben sich auch die Beschwerdebilder in der orthopädischen Sprechstunde gewandelt. Chronische Beschwerden, die im Lockdown hinter Infektionsangst und Zeitdruck zunehmend zurückstehen, werden zunehmend durch akute Schmerzzustände und Erkrankungen abgelöst.

Das Home-Office mit seinem mehr oder weniger ergonomischen Arbeitsplatzverhältnissen am Essenstisch, der ganztägig verwendete Mund-Naseschutz und die oftmals seelische Anspannung z.B. infolge Home-Schooling beschert dem Orthopäden eine zunehmende Fallzahl von Nacken- und Rückenschmerzen, muskuläre Verspannungen und Wirbelsäulenblockaden, Schulterarmschmerzen und Lumboischialgien.

Symptomatische Maßnahmen in Form von physikalischer und medikamentöser Schmerztherapie, Osteopathie u.ä. dienen dem kurzfristigen Ziel, Schmerzfreiheit zu erreichen. Zur Vermeidung weiterer Schädigung bedarf es allerdings nicht nur irgendwelcher sportlicher Betätigung.

Auf der Suche nach ausgleichender Bewegung sind wir gezwungen, für das gymnastisch turnerische Training anstelle des vertrauten Sportstudios in den heimischen Fitnessraum und für das Lauftraining auf den Asphalt der Straße auszuweichen. Mangels optimierter Trainingsgeräte und Laufband geraten wir dabei zunehmend in Gefahr, Fehl- und Überlastungsschäden zu erleiden. Insbesondere können Kniegelenkbeschwerden infolge von einseitigem Belastungsstreß neben knorpeliger Überforderung bis hin zu knöchernen Ermüdungsfrakturen führen.

Um solche Risiken zu vermeiden, bieten wir unseren Patient:innen eine frühzeitige bestmöglich strahlungsfreie Diagnostik und – in Zusammenarbeit mit unserem Therapeutennetzwerk – neben Bewegungs-, Haltungs-, Gang- und Laufanalysen individualisierte Trainingspläne und Beratung.

Foto: Pixabay

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