17. Mai 2021

Die ideale Sitzposition auf dem Fahrrad

Wer sich auf dem Fahrrad fit halten will, sollte nicht nur auf optimalen Komfort setzen. Um Überlastungsschäden zu vermeiden, müssen Rahmen, Sattel- und Pedaleinstellung genau passen. Worauf kommt es dabei an?

In jedem Fall empfiehlt es sich, fachmännische Beratung in Anspruch zu nehmen.
Das gilt für den Kauf wie für das körpergerechte Justieren von Sattel und Pedalen:

  • Rahmen: Die korrekte Rahmengröße lässt sich am stehenden Rad ermitteln. Gemessen wird der Rad/Boden-Abstand, nachdem das Rad an Sattel und Lenker angehoben wurde, sodass die Mittelstange den Schritt berührt. Dieser Abstand soll etwa acht bis 15 Zentimeter betragen; bei Straßenrädern genügen 2,5 bis fünf Zentimeter. Befindet sich am Rad keine traditionelle Stange, muss man sich auf Bequemlichkeit und Balance verlassen. Um eine optimale Wahl treffen zu können, empfiehlt es sich, möglichst viele Räder zu testen.
  • Fußstellung: Diese hängt vom Pedaltyp ab. Wichtig ist, dass der breiteste Teil des Fußes über der Pedalachse liegt. Bei Klickpedalen ist zum Einen darauf zu achten, dass der Schuh fest mit den Pedalen verbunden ist. Zum anderen soll die Fußstellung so angepasst sein, dass sie derjenigen im Stehen entspricht. Zeigt die Fußspitze zum Beispiel im Stehen nach außen, sollte dies auch auf dem Fahrrad der Fall sein.
  • Sattel: Der korrekt eingestellte Sattel unterstützt Kraft und Stabilität und senkt so das Risiko von Knieschmerzen. Die richtige Sattelhöhe lässt sich ermitteln, indem man in normaler Fahrposition sitzt. Das untere, nicht ganz gestreckte Bein stützt sich auf das untere Pedal (Sechs-Uhr-Position). Das Knie sollte dabei 25 bis 30 Grad gebeugt sein. Ganz präzise lässt sich dieser Winkel mit einem Goniometer messen. Für das horizontale Justieren des Sattels stehen die Kurbelarme parallel zum Boden. Der Sattel wird so lange horizontal verschoben, bis die Kniescheibe des vorderen Beins und die Achse des vorderen Pedals eine senkrechte Linie bilden. Der Sattel sollte waagerecht oder vorne leicht angehoben sein, sodass das Hauptgewicht auf dem breitesten Teil des Sattels ruht. Frauen bevorzugen manchmal eine leichte Neigung nach vorne.
  • Die Position des Oberkörpers sollte einen bequemen Sitz ermöglichen, wobei die Arme entspannt und die Ellenbogen leicht angewinkelt sind, ohne mit den Kniebewegungen zu interferieren. Für Anfänger eignet sich meist eine aufrechtere Position.

Quelle: Aktion Gesunder Rücken e. V.

Foto: Blubel/unsplash

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10. Mai 2021

Impfberatung in meiner Praxis

Bislang war es Privatärzten leider nicht möglich, ihre Patientinnen und Patienten gegen Covid zu impfen, da sie keinen Impfstoff erhalten konnten. Die „Allgemeinverfügung zur Sicherstellung der flächendeckenden Verteilung von Impfstoffen gegen COVID-19 an Arztpraxen“ vom 31. März 2021 hat die Abgabe von Impfstoff an Privatärzte ausdrücklich untersagt: „Apotheken geben auf Bestellung Impfstoff gegen COVID-19 ausschließlich an die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Arztpraxen ab, die sie mit Praxisbedarf versorgen.“

In Gesprächen auf der Bundesebene zeichnet sich nun eine Lösung ab: der Privatärztliche Bundesverband (https://www.pbv-aerzte.de/) soll bundesweit und zentral Verteilung des Impfstoffes an Privatärztinnen und Privatärzte organisieren.

Damit wird auch meiner Praxis die Möglichkeit gegeben, bald unsere Patienten bei Interesse zu impfen.

Gleichzeitig nimmt das Impftempo in Deutschland zu. Vor einer erwünschten Impfung sollte Ihnen alles Wissenswerte zu Ihrem bevorstehenden Impftermin bekannt sein:

Wirksamkeit der Impfstoffe, potenzielle Nebenwirkungen und was es vor und nach der Impfung zu beachten gilt. Je nach Informationsbedarf können Sie individuell während eines virtuellen Arztgesprächs im Rahmen unserer Videosprechstunde Antworten auf verschiedene Fragen erhalten. Bitte informieren Sie sich in den nächsten Tagen auf meiner Webseite über unser Angebot zur Impfberatung in unserer Videosprechstunde und eines anschließenden Impftermins.

Foto: Tim Reckmann/pixelio.de

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3. Mai 2021

Yoga gegen Rückenschmerzen

Bei chronischen Rückenschmerzen empfehle ich, die medikamentöse Therapie durch nicht-medikamentöse Maßnahmen zu ergänzen.

Eine Studie konnte zeigen, dass Yoga ebenso wie die Physiotherapie nachweisbar und effizient chronische Rückenschmerzen lindert. Eine Kombination aus Yoga, Physiotherapie und hinreichender persönlicher Aufklärung scheint dabei noch wirksamer zu sein als eines der drei Verfahren allein.

Deshalb empfehle ich zur Ergänzung unseres Praxiskonzeptes neben individueller Analyse, einer nicht-medikamentösen Schmerztherapie und zielgerichtetem Eigentraining unser Orthinform-Portal. Hier bekommen Sie jede Woche eine neue geeignete Yogaübung kompetent vermittelt.

Foto: Kari Shea/Unsplash

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25. April 2021

Kreuzbandriss – das Gehirn passt sich an

Untersuchungen der Universität Paderborn zeigen, dass es nach Verletzungen des Kreuzbandes zu veränderten Hirnfunktionen kommt. Diese könnten bei Betroffenen trotz gelungener Operation für weitere Schmerzen und Funktions-Defizite verantwortlich sein.

Bei der Erforschung von Hirnfunktionen bei Patienten nach Kreuzband-Operationen wurden Schwierigkeiten festgestellt, die gewohnte Stabilität im Kniegelenk zu erreichen. Infolge verminderter Gleichgewichtsfähigkeit und Haltungskontrolle steigt dabei auch nach Abschluss der Rehabilitation das zukünftige Verletzungsrisiko des Kniegelenks.

Veränderte Hirnprozesse für Wahrnehmung und Verarbeitung bestimmter Reize sind demnach für die Steuerung von Bewegungen zuständig. Während bisher überwiegend die Muskelfunktion (Kraft, Bewegungskontrolle etc.) als wesentliche Trainingsziele nach Kreuzbandoperationen galten, gewinnen jetzt offenbar Mechanismen der Gleichgewichtskontrolle für die Rehabilitation an vornehmlichem Interesse.

Bei der Überprüfung der Gleichgewichtsfähigkeit unterschiedlicher Sportler des Breiten- und auch des Leistungssports wurden bei der Messung unterschiedlicher Bewegungsparameter gleichzeitig Hirnströme untersucht.

Die ersten Ergebnisse solcher Untersuchungen deuten darauf hin, dass „Kreuzband-Patienten“ möglicherweise vermehrt optische und körperliche Wahrnehmung benutzen, um so verletzungsbedingte Veränderungen im Kniegelenk auszugleichen.

Einfach ausgedrückt: Das Gehirn passt sich der verletzungsbedingten Veränderung des Kniegelenkes an. Weitere Studien zur Überprüfung der Ergebnisse sollen folgen.

Foto: Jesse Orrico/Unsplash

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18. April 2021

Kampfsport für Kinder? Eine gute Idee!

Schon im frühesten Alter haben Kinder Spaß an der Bewegung und entwickeln gleichzeitig ein Gefühl, ihre Energie noch besser zu kanalisieren. Dies ermöglicht Eltern aus orthopädischer Sicht, durch die Wahl haltungserzieherischer Sportarten (Tanzen, Reiten, Kampfsport) einen notwendigen körperlichen Ausgleich für auch bei Kindern zunehmendes Sitzen zu schaffen. Zwar kann man als Eltern nicht alles vorgeben und kontrollieren, aber zumindest für die richtigen Impulse sorgen.

Beim Kampfsport kommen neben den körperlichen Vorzügen koordinativ anspruchsvoller Bewegungen auch noch Respekt, Etikette, Höflichkeit und der Selbstverteidigungsaspekt hinzu. Unterschiedliche Schnupperangebote helfen auch den Eltern, um herauszufinden, was dem Kind Spaß macht und wofür es Talent hat. Erzwingen darf man nichts.

Gerade in den Kampfkünsten ist ohne die Gefahr des Überforderns ein frühes Beginnen zu empfehlen. Mit einem jugenderfahrenen Trainer und einem für die jeweilige Altersgruppe angebotenen Programm kann das Training für Jungs und Mädchen schon ab dem dritten Lebensjahr beginnen. Spaß, Motivation und verletzungsfreies Training sind nur möglich, wenn Kinder zu Beginn mit Gleichaltrigen trainieren.

Unter den unterschiedlichen Kampfsportarten gibt es "weichere" Sportarten, die Gegner, um ihren Angriffen zu entgehen, zu nBoden werfen oder in eine Aufgabeposition bringen. In diese Liste fallen Fernost-Klassiker wie Judo, Ju-Jutsu und Aikido, aber auch das westliche Ringen, welches gerade für Kleinkinder sehr empfehlenswert ist. Daneben gibt es noch rein selbstverteidigungsorientierte Sportarten, wie z.B. Wing-Tsun oder stilfreie Angebote. Daher spricht man hier auch von Kampfkunst anstelle von Kampfsport. Ein Wettkampf findet in diesen Sportarten nicht statt.

Zu dem bei Kindern beliebten Austoben trägt auch eine allgemeine Athletikausbildung bei. Sie verhindert, dass bereits in frühen Jahren einseitige Bewegungsmuster antrainiert werden. Ebenso kann Selbstverteidigung neben dem Erlernen körperlicher Techniken vor allem das Erkennen und Vermeiden von Gefahrensituationen durch selbstbewusstes Handeln vermitteln.

Ein gutes Kindertraining beinhaltet neben Spielen und Geschicklichkeitsübungen das Erlernen und das Entwickeln von Grundfertigkeiten wie Balance, Reaktionsfähigkeit, Beweglichkeit und Körperspannung.

Foto: Pixabay

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6. April 2021

Kniegelenkarthrose bei Profifußballspielern

Die Frage, ob Profifußballer mit oder auch ohne jegliche maßgebliche Gelenkverletzung ein erhöhtes Risiko für das Auftreten einer Kniegelenkarthrose haben, wurde wissenschaftlich untersucht.

Aufgrund der besonderen Laufleistung mit häufigem „stop and go“ ist der Kniegelenkknorpel während des Fußballspiels beim raschen Richtungswechsel und beim Umdribbeln des Gegenspielers einer außergewöhnlichen Belastung ausgesetzt. Hinzu kommt ein in Form von Kreuzband-, Meniskusriss oder Knochenbruch erhöhtes Verletzungsrisiko. Entgegen sonstigen Kleinstverletzungen in Form von Prellungen oder Verrenkungen führen solche Verletzungen oftmals nachträglich zur Entwicklung einer Arthrose.

Anhand der Auswertung einer größeren Zahl von wissenschaftlichen Arbeiten zeigte sich bei männlichen Sportlern ein deutlicher Zusammenhang zwischen Fußballspielen und der Entstehung einer „Gonarthrose“.  Danach ist das Arthroserisiko bei männlichen Fußballspielern im Vergleich zur männlichen Allgemeinbevölkerung um das 2,3- bis 4-fache erhöht. Dies gilt vor allem für Fußballspieler mit o.g. größeren Gelenkverletzungen.

Bei Arthrosen des Kniegelenkes handelt es sich um die häufigste Arthroseform, gefolgt von Sprunggelenk, Hüftgelenk und Wirbelsäule, mit der Konsequenz einer schlechteren Lebensqualität.

(Quelle: deutsches Ärzteblatt, Jg. 118, Heft 4, 29.01.2021)

Foto: Omar Ram/Unsplash

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28. Februar 2021

Myographie – Analyse der Muskelfunktion

Anstelle von Bandscheibenvorfällen, Infektionen oder Tumoren werden Schulternacken- und Lenden-Hüftbeschwerden in mehr als 98 % der Fälle durch Muskelfunktions- und -Spannungsstörungen verursacht. Ein gesunder, starker Rücken benötigt gesunde kräftige Muskeln, um den Anforderungen im Alltag oder sportlichen Aktivitäten gewachsen zu sein.

Mittels auf der Haut angelegten Oberflächenelektroden lässt sich in meiner Praxis eine präzise Beurteilung der Muskelfunktion in Bezug auf Kraftentwicklung, Koordination und Verspannungsverhalten durchführen.

Damit gewinnen wir wichtige Informationen über abgeschwächte oder verspannte Muskulatur zugunsten einer zielgerichteten Therapieplanung, sowohl in Bezug auf chronische als auch postoperative oder posttraumatische Störungen.

Fotos: Jürgen Sindhu

10. Februar 2021

Sitzen und Stehen sind schlecht

Gehen und Liegen sind gut!

Hohlkreuz oder runder Rücken – was entlastet die Wirbelsäule?
Sitzen und Stehen bedeuten eine rückenbelastende Haltung. Allein anhaltendes Stehen kann zur Hohlkreuzhaltung mit übermäßiger Belastung der unteren Lendenbandscheiben führen. Platte Füße und/oder in den Kniegelenken allzu sehr gestreckte Beine begünstigen, dass die kleinen Wirbelgelenke dabei ineinander gestaucht werden.

Im Versuch, der rückenbelastenden Hohlkreuzhaltung im Stehen zu entgehen, empfinden viele Menschen das Sitzen vergleichsweise als wohltuend und rückenentspannend. Stattdessen verstärkt sich die Belastung der Bandscheiben in leicht gebeugter Sitzhaltung tatsächlich auf das Doppelte.

Was vermeintlich gut tut, erreicht auf Dauer somit eine Schädigung des Rückens. Damit ist die gebeugte Sitzhaltung, wie wir sie beim Autofahren, mit übereinander-geschlagenen Beinen oder - in extremerer Form - im abendlichen ‚Strecksitz‘ mit hochgelegten Beinen vor dem Fernseher einnehmen, mitunter ebenso schädlich. Entgegengesetzt zur belastenden Hohkreuzhaltung im Stehen gerät die meistens bereits verspannte und verkürzte untere Rückenstreckmuskulatur durch die in Beugung nach hinten gekippte Beckenhaltung zusätzlich in eine anhaltend passive Dehnung. Erst unter der Anspannung dieser Muskulatur beim anschließenden Versuch der Aufrichtung in den aufrechten Sitz oder den Stand bekommen wir ihre vorausgegangene allzu lange Dehnung und Schwächung umso schmerzhafter zu spüren. Damit ist die Hohlkreuzhaltung im Stehen für den Rücken ebenso schädlich wie die gebeugte Sitzhaltung. Allein das aufgerichtete Sitzen mit nach vorn gekipptem Becken und abschüssig gehaltenen Oberschenkeln führt zu einer rückenentlastenden Haltung, bei der die dabei eingenommene Hüftbeugung gleichzeitig ebenso vor einer übermäßigen Hohlkreuzhaltung bewahrt, wie der in den Knien aktiv leicht gebeugte Stand.

Foto: christina-wocintechchat/Unsplash

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22. Januar 2021

Jetzt Rücken und Immunabwehr stärken!

Für viele war und ist die Corona-Pandemie purer Stress, der auch über die Feiertage keine Pause gemacht hat: Verunsicherung, gesundheitliche Sorgen, wirtschaftliche Existenzängste und auch soziale Isolation prägen den Alltag.

Dauerhafter Stress kann allerdings zusätzlich die Immunabwehr schwächen und so als möglicher Verstärker für Infekte zurückwirken. Ins Positive gewendet heißt das, wer dem Stress gezielt entgegenwirkt, kann seine Abwehrkräfte stärken – nicht nur, aber gerade auch in der freien Zeit.

Stress bedingte Hormonausschüttungen haben vielfältige Auswirkungen auf den ganzen Körper. Ärger am Arbeitsplatz kann ebenso als Auslöser fungieren wie Stress mit dem Partner, eine chronische Krankheit oder – wie jetzt gerade während der Pandemie – ein anhaltendes Gefühl von Unsicherheit und Angst. Ebenso wie Nerven- und Blutgefäßsystem beeinflusst der Alarmruf unseres Körpers auch die Funktion der Immunzellen. So können Stresshormone wie das körpereigene Cortisol z.B. auch die Barrierefunktion der Haut und der Schleimhäute stören, sodass insbesondere Viren wie SARS-CoV-2 leichter über die Atemwege eindringen können.

Wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass Stressoren wie ein niedriges Einkommen oder Arbeitslosigkeit, Partnerlosigkeit, mangelhafte Ernährung oder beengte Wohnverhältnisse hier eine negative Rolle spielen. Manche dieser Belastungen kommen auch in meiner Sprechstunde regelmäßig zur Sprache.

Hinzu kommt die Tatsache, dass übliche Reha-Maßnahmen wie zum Beispiel bei Rückenschmerzen derzeit ausgesetzt sind, auch ambulante Reha-Maßnahmen vielerorts nicht mehr durchgeführt werden und Sportgruppen zur Zeit pausieren müssen.  Dies sollte gerade jetzt in der Isolation der Pandemie nicht dazu führen, dass das wöchentliche Training weiterhin unterbleibt.

Während chronischer Stress die Infektanfälligkeit erhöht, kann akuter, nur kurz anhaltender Stress allerdings hingegen genau das Gegenteil bewirken. Dies gilt es sich auf vielfältige Weise zunutze zu machen; als „Stress“ gilt hier nämlich auch gemäßigter Sport wie Fahrradfahren, Gymnastik oder Spazierengehen.

Auf diese Weise kann vor allem eine gezielte, kurzfristige Aktivierung der Stressantwort mittels zielgerichteten eigenständigen Trainings für Rücken und Gelenke ebenso physisch wie psychisch gesundheitsfördernd sein.

Ich berate Sie hierzu gerne!

Foto: Pixabay

Foto: Genessa Panainte/Unsplash

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16. Januar 2021

Podoskopie – aktivierte Fußmuskelfunktion

Die Körperhaltung ist das Ergebnis eines koordinierten Zusammenspiels von Körpergefühl, Muskelaktivität, augenblicklichen optischen Eindrücken und Gleichgewichtsempfinden. Die Tast- und Greiffunktion des Fußes bilden dabei die funktionelle Basis der Körperhaltung und der Bewegung. Die Muskeln des Fußgewölbes lösen reflektorische Spannungsreaktionen der Bein- und Rumpfmuskulatur aus. Durch das aktive Anspannen der kurzen und langen Fußmuskeln werden skelettale Veränderungen wie die Anhebung der Fußgewölbe, Korrektur der Fußhaltung, Stabilisierung des Sprunggelenkes, Geraderichtung der Beinachsen, Änderung der Beckenstellung und das Gesamtlot beeinflusst.

Mittels visueller Erfassung der Fußform lassen sich Fußschwächen und Halteanomalien erfassen. Änderungen der Körperhaltung durch sensomotorische Einflüsse können objektiv bestimmt und analysiert werden. Dies gibt Hinweise auf die Wirksamkeit von sensomotorischen Einlagen.

Foto: Jan Romero/Unsplash

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